Grosse Herausforderungen für die Mobilität der Zukunft

Wie bewegen wir uns in Zukunft von A nach B? Welche Fahrzeuge transportieren uns? Welche Antriebe bringen uns vorwärts? Die Mobilität der Zukunft wirft zahlreiche Fragen auf. Aktuelle Studien zeigen, dass die Verkehrsbelastung in Städten rund um den Globus jährlich zunimmt und weiter zunehmen wird.

Dies hat Folgen für Mensch und Umwelt: Noch mehr Stau, eine erhöhte Nachfrage nach Parkplätzen und Umweltverschmutzung sind nur einige der Nachteile, die sich daraus ergeben.

Diese Herausforderungen müssen heute angegangen werden, um die Mobilität von morgen zu gestalten.

Kompetenzzentrum für intelligente Mobilität

Das Swiss Transit Lab im Kanton Schaffhausen ist eine Initiative der Verkehrsbetriebe Schaffhausen, des weltweit operierenden Systemlieferanten Trapeze, dessen Spin-off AMoTech sowie der Regional- und Standortentwicklung des Kantons Schaffhausen.

Das Swiss Transit Lab ist eine Plattform für Forschung und Entwicklung unter reellen Begebenheiten – alles rund um das Thema intelligente Mobilität.

Am Roundtable des Swiss Transit Labs sind interessierte Parteien aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft eingeladen, gemeinsam Lösungen für die Mobilität der Zukunft mitzugestalten.

Trapizio Bus auf SIG Areal

Ein selbstfahrender Bus am Rheinfall

Schaffhausen läutet die Zukunft des öffentlichen Verkehrs ein. Ab Frühling 2018 wird in Neuhausen am Rheinfall ein automatisierter Busbetrieb pilotiert, der direkt in das bestehende Liniennetz integriert wird.

Das Unternehmen Trapeze und seine Tochtergesellschaft AMoTech lancierten zusammen mit den Verkehrsbetrieben Schaffhausen im Juli 2017 das Projekt «Linie 12».

Verschiedenste Parteien aus Akademie und Verwaltung unterstützen das Projekt.

Worin unterscheidet sich die Linie 12 von anderen Pilotprojekten?

Das Projekt «Linie 12» beschreibt ein durchgängiges Mobilitätskonzept mit selbstfahrenden Fahrzeugen, eingebunden in das bestehende ÖV-Leitsystem des Kantons Schaffhausen unter Nutzung existierender Infrastruktur wie etwa Haltestellen.

Was soll damit erreicht werden? Wer profitiert?

Schaffhausen ist die Anwendungsregion für zukunftsgerichtete Technologien. Durch den Einsatz von selbstfahrenden Fahrzeugen unter realen Bedingungen kann getestet werden, wie ein automatisiertes ÖV-Angebot am besten auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ausgerichtet werden kann.

Mittelfristig sollen so periphere und noch unrentable Busstrecken ins Angebot aufgenommen werden. Direkt vom Projekt profitieren somit Schaffhauser Bürgerinnen und Bürger durch eine bessere ÖV-Abdeckung, die erwähnten Unternehmen durch die Pilotierung, der ÖV als Ganzes durch eine Branchenlösungsowie die Schweiz insgesamt durch neue Erkenntnisse – beispielsweise in Form von Studien.

Wo und wann fährt das Shuttle?

Das selbstfahrende Shuttle fährt ab Frühling 2018: Zunächst zwischen dem Industrieplatz sowie dem Ortszentrum Neuhausen (Rote Linie); in einer zweiten Phase wird die Strecke hinunter an den Rheinfall erweitert (Violette Linie).

Wie messen wir die Akzeptanz von selbstfahrenden Fahrzeugen?

Gemeinsam mit der ETH Zürich soll die Akzeptanz des Projekts «Linie 12» sowie das autonome Fahren allgemein untersucht werden. In der ETH-Studie werden die Akzeptanz, die Nutzungsbereitschaft, sowie Ängste und die Bedenken hinsichtlich der Einführung des autonomen Busverkehrs in Neuhausen und des autonomen Fahrens im Allgemeinen untersucht.

Dies erfolgt durch eine Panelbefragung im Kanton Schaffhausen, die aus insgesamt drei Befragungswellen besteht. Die erste Befragung wird vor Einführung des autonomen Busdienstes durchgeführt. Sechs Monate und ein Jahr nach dem Start des Shuttleservices erfolgen die Folgebefragungen.

Partner des Swiss Transit Lab

VBSH
amotech
Trapeze
RSE

Medien

Downloads

Trapizio Bus in Garage

Trapizio Bus in Garage (5568 x 3712 px, JPG, 12,2 MB)

Trapizio Bus am Rheinfall

Trapizio Bus am Rheinfall (4800 x 3200 px, JPG, 17,1 MB)