Know-how aus Swiss Transit Lab für selbstfahrende Busse in Deutschland

Im Februar 2020 startete in der deutschen Stadt Monheim die erste Linie mit selbstfahrenden Elektro-Kleinbussen. Die neue Linie verbindet die Altstadt mit dem Busbahnhof und fungiert als Zubringer zu den grossen Bussen. Das Projekt wurde mit Unterstützung des Swiss Transit Lab Mitglieds AMoTech ermöglicht, das von der Durchführung der Machbarkeitsstudie zur Beschaffung der Fahrzeuge bis hin zur Inbetriebnahme der neuen Linie an zahlreichen Projektschritten beteiligt war.

Machbarkeitsstudie:
Durch die im Vorfeld gemachte Machbarkeitsstudie, welche als Grundlage zur Projektumsetzung dient, wurde die Projektidee geprüft und bewertet und alle wichtigen Informationen für den Pilotversuch gesammelt. Die Machbarkeitsstudie hatte zum Ergebnis, dass die geplante Strecke mit 7 Haltestellen realisierbar ist und selbstfahrende Fahrzeuge des Herstellers EasyMile eingesetzt werden sollen.

Beschaffung der Fahrzeuge:
Die Busse wurden zur Herstellung beauftragt. Die Anforderungen an den Fahrzeughersteller wurden von AMoTech präzise und klar definiert, so dass alle Anforderungen der Kleinbusse zum Einsetzen auf die geplante Strecke erfüllt waren und die Auslieferung der Fahrzeuge zeitgereicht erfolgte.

Fahrzeugzulassung:
Eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden und Prüfstellen fand über die gesamte Projektdauer hinweg statt. Auf dem Weg zur Zulassung des Fahrzeugs gab es ein paar erforderliche Modifikationen, sodass die Fahrzeuge dann die Strassenzulassung für die Strecke der neuen Linie bekamen.

Inbetriebnahme:
AMoTech hat durch das Know-How, welches es schon im Swiss Transit Lab mit der Linie 12 gesammelt hat, das Projekt in Monheim begleitet und unterstützt. Damit war es ein entscheidender Faktor, damit die selbstfahrenden Busse beziehungsweise die neue Linie offiziell in Betrieb genommen werden konnte.

Monheim EasyMile 1

Partner des Swiss Transit Labs