Projekt Linie 12 erfolgreich abgeschlossen

Im Sommer 2017 stellte das Swiss Transit Lab erstmals das Projekt der Linie 12 der Öffentlichkeit vor: Ein selbstfahrender Bus, der zuerst im Ortszentrum, später dann bis hinunter zum Rheinfall verkehrt. Und dies nicht auf einer geschlossenen Teststrecke oder Fussgängerzone, sondern im alltäglichen Strassenverkehr.

Ausserdem wurde der Bus direkt ins Leitsystem der Verkehrsbetriebe Schaffhausen eingebunden, was eine Weltpremiere darstellte. Im Frühling 2018 starteten die ersten öffentlichen Fahrten im Neuhauser Ortszentrum. Parallel dazu führte die ETH Zürich eine mehrstufige Akzeptanzstudie durch, um das Vertrauen in die Technologie und die Auswirkungen des Projekts auf die Wahrnehmung der Region und involvierten Parteien zu ermitteln.

Im Herbst 2019 wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen. Mehr als 35 000 Gäste wurden mit dem selbstfahrenden Shuttle transportiert. Medien aus dem In- und Ausland berichteten ausführlich über das Projekt, darunter etwa RAI, CNN oder BBC. Und die ETH-Studie zeigte: Je länger das Projekt dauerte, desto grösser wurde die Befürwortung zum autonomen Fahren in der Region. Ebenso hatte das Projekt einen positiven Effekt auf die Wahrnehmung der Region Schaffhausen sowie die am Projekt beteiligten Mitglieder des Swiss Transit Labs.

Das Swiss Transit Lab konnte zudem reiche Erfahrungen sammeln in Bezug auf das autonome Fahren im öffentlichen Verkehr. Diese Kompetenz wird in den kommenden Monaten genutzt, um ein Folgeprojekt zu starten. Dieses soll auf Aspekte wie On-Demand-Lösungen, sowie die erste und letzte Meile fokussieren.

Aufgrund der technischen Unausgereiftheit des Prototyp-Fahrzeugs wird der Betrieb der «Linie 12» nach Abschluss des Projektes nicht weitergeführt.

 

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