Die Wegbereiter des Swiss Transit Labs

Eine geballte Ladung Know-how steht hinter dem Swiss Transit Lab. Die treibenden Kräfte kommen aus den Bereichen Öffentlicher Verkehr, Industrie und Standortförderung. Namentlich sind das Bruno Schwager, Direktor der Verkehrsbetriebe Schaffhausen (VBSH), Peter Schneck, CEO von Trapeze, Dominique Müller, CEO von AMoTech und Patrick Schenk, Leiter der Geschäftsstelle Regional- und Standortentwicklung.

Es braucht jedes einzelne Rädchen im Getriebe, damit es zusammenhält und funktioniert. Genauso ist es beim Swiss Transit Lab – das Kompetenzzentrum für intelligente Mobilität, in welchem unter anderem ein selbstfahrender Bus im Kanton Schaffhausen initiiert wurde. Ein Vertreter ist die Firma Trapeze, ein weltweit bekannter Systemlieferant, ein anderer der Kanton und die Brücke dazwischen als Betreiber sind die Verkehrsbetriebe Schaffhausen. Gemeinsam bilden sie das Board des Swiss Transit Labs und gehen die Herausforderungen von heute an, um die Mobilität von morgen zu gestalten.

bruno schwager

Bruno Schwager ist Direktor bei den VBSH und hat ein Faible für Innovationen. Bei den VBSH steht die Elektrifizierungsstrategie momentan im Fokus, die er veranlasst hat. Bis 2029 wird die ganze Busflotte – als bis jetzt schweizweit erster Busbetrieb – elektrisch betrieben sein. Als Experte des öffentlichen Verkehrs vertritt er im Swiss Transit Lab nicht nur die Sicht des Betreibers, sondern auch die der Fahrgäste. «Mitglied im Swiss Transit Lab zu sein, bedeutet für mich, die Mobilität mitzuprägen und sich den Herausforderungen zu stellen», sagt Bruno Schwager.

peter schneck

Peter Schneck ist CEO von Trapeze Switzerland GmbH in Neuhausen am Rheinfall. Seit 50 Jahren ist die Trapeze Switzerland GmbH ein führender Anbieter von Technologielösungen für den öffentlichen Personenverkehr. Kunden sind über 2000 öffentliche und private Verkehrsunternehmen weltweit. Peter Schneck hat mit seinem Team und der Tochterfirma AMoTech ein selbstfahrendes Fahrzeug als weltweit erste in das Leitsystem eines Verkehrsbetriebs eingebunden. «Der digitale Wandel ist im Vormarsch. Mit innovativen Ideen wollen wir die Welt des ÖVs weiterentwickeln», sagt Peter Schneck.

dominique mller

Dominique Müller ist Geschäftsführer bei AMoTech GmbH, welche selbstfahrende Fahrzeuge in bestehende Leitsysteme integriert und unterstützt Städte sowie Verkehrsbetriebe dabei, ihre Vision im Bereich autonomer Mobilität umzusetzen. «Fest steht, dass Verkehrsbetriebe mit der Zeit gehen müssen – wir helfen dabei», sagt Dominique Müller. Mit seinem Team sorgt er dafür, dass die Anforderungen für das Projekt «Linie 12» umgesetzt werden. Das Swiss Transit Lab versteht er als offene Plattform, bei der Verkehrsbetriebe, Kommunen und Fahrzeughersteller zur Beteiligung aufgerufen sind, innovative Lösungen auszuprobieren, um so für die Mobilität der Zukunft eigene Impulse zu setzen.

patrick schenk

«Was wir mit der Linie 12 und unseren künftigen Projekten erreichen wollen, geht in die Richtung einer Schaffhauser Smart City», meint Patrick Schenk, der Leiter der Geschäftsstelle Regional- und Standortentwicklung. Schaffhausen möchte sich als Anwendungsregion für zukunftsorientierte Technologien etablieren und beheimatet darum ein Kompetenzzentrum für Mobilitätslösungen. Dabei beschränkt man sich aber nicht auf bestimmte Branchen. Die Regional- und Standortentwicklung lädt sämtliche Firmen, Hochschulen und Verwaltungen ein, ihre Ideen einzubringen und aktiv an Lösungen mitzuarbeiten.

Partner des Swiss Transit Labs